"Übereinkünfte global" nimmt die internationalen Verbindungen in den Blick. Der Übergang zu einer öko-fairen Wirtschaftsweise ist ohne multilaterale Kooperation nicht zu bewerkstelligen ist, ja er bedarf gleichgerichteter Initiativen und Strategien vielerorts auf der Welt. Gerade von einem mächtigen und wohlhabenden Kontinent wie Europa ist zu erwarten, dass er seine Verantwortung zum Schutz der Biosphäre wie zum Schutz der Menschen- und Bürgerrechte auch außerhalb seines Territoriums wahrnimmt.
Das fordert Europa hauptsächlich in drei Arenen. In der internationalen Umweltpolitik wird vieles davon abhängen, ob Europa in der Lage ist, seine Vorreiterrolle durchzuhalten und die Welt auf einen Pfad der geteilten Verpflichtung zu ziehen. Für die europäischen Unternehmen heißt das, ihren transnationalen Bürgerpflichten gerecht zu werden und auf eine öko-faire Gestaltung globaler Produktketten hinzuwirken. Und in der Handels- und Außenwirtschaftspolitik steht auf der Tagesordnung, dass Europa von seinen Hegemonialbedürfnissen ablässt und die Tugend der kooperativen Zurückhaltung zugunsten Schwächerer erlernt.
Die Kapitel:
- Gemeingüter wertschätzen: Umwelt – Angelpunkt einer Weltinnenpolitik
- MehrWert-schöpfen: Verantwortung entlang globaler Produktketten
- Regeln ändern: Fairness im Welthandel