Die "Ausgangslagen" führen in die globale Konfliktlage von Ökologie und Gerechtigkeit ein, vor deren Hintergrund Zukunftsfähigkeit zum Überlebensprogramm wird. Denn die Gegenwart ist mit einer dramatischen Alternative konfrontiert: Nachhaltigkeit oder Selbstzerstörung. Unübersehbar hat die Destabilisierung des Klimas eingesetzt. Das Ende des billigen Öls kündigt sich an, und viele tragende Naturräume wie Wälder, Meere und Feuchtgebiete sind bereits unwiederbringlich zerstört.
Damit aber tritt das Grunddilemma der Gerechtigkeit auf einem begrenzten Planeten scharf hervor: Das Entwicklungsverlangen der weniger industrialisierten Länder kollidiert mit der Endlichkeit der Biosphäre. In dieser Lage haben die Industrieländer im Wesentlichen nur ein Universalrezept anzubieten, nämlich die Kräfte des Wachstums zu entfesseln. Doch ist das Gebot des Wirtschaftswachstum tatsächlich zukunftstauglich?
Die Kapitel:
- Klimachaos, Peak Oil und die Krise der Biodiversität
- Eine Welt mit Nachholbedarf
- Wachstum oder Wohlstand