Wie kann eine zukunftsfähige Politik aussehen, die naturverträglich ist? Eine Politik, die Kindern und den Kindern dieser Kinder ebenso eine sichere Existenz ermöglicht wie den Menschen auf der Südhalbkugel. Der BUND meint: Das gelingt nicht mit einer Politik, die stur auf "immer mehr und immer schneller" setzt: immer mehr Ressourcen verbrauchen, immer mehr Natur mit Beton überziehen, immer schneller Scheinlösungen produzieren statt Zusammenhänge zu sehen. Verkehrspolitik zum Beispiel muss Mobilitäts- und Raumordnungspolitik sein, denn immer mehr Autos auf den Straßen bringen uns nicht voran, sondern in Atemnot und Stress. Immer mehr Einkaufszentren auf der grünen Wiese ziehen auch mehr Autoverkehr nach sich.
Der BUND setzt sich seit über dreißig Jahren für den Natur- und Umweltschutz ein. Er ist mit über 400.000 Mitgliedern, Förderinnen und Förderern der größte deutsche Umweltverband. In 16 Landesverbänden und rund 2.000 Gruppen setzen sich BUND-Mitglieder dafür ein, dass die Natur und die Vielfalt der Arten erhalten bleiben.
Der BUND ist auch international aktiv. Damit unser Klima nicht zur Katastrophe wird und für einen fairen Ausgleich zwischen Nord und Süd. Er ist Mitglied von Friends of the Earth, der weltweit größten Förderation unabhängiger Umweltverbände.
Die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland", die der BUND 1996 gemeinsam mit Misereor veröffentlichte, prägte die Nachhaltigkeitsdiskussion in Deutschland entscheidend mit.
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